Die Gesundheit Ihrer Katze

Durchfall

Sehr entscheidend für die Gesundheit ist die Ernährung. 
Stress ist auch ein sehr grosser und für die Gesundheit entscheidender Faktor. 

 

Neben diversen anderen Ursachen, z.B. Krankheiten, ist die häufigste Ursache in der Ernährung oder im Stress zu suchen. Katzen, die den Besitzer und/ oder das Haus gewechselt haben, sind zunächst enormen Stress ausgesetzt, auch wenn man es nicht sieht. Die einfachste Methode einen Durchfall zu behandeln ist zunächst alles andere Futter wegzulassen und nur Rinderhackfleisch zu füttern. Wenn die Katze einen Tag hungert, ist das nicht so schlimm. Das reinigt den Darm. 


Auf keinen Fall darf nach dem Umzug sofort die Ernährung umgestellt werden, ich empfehle das mitgegebenes Futter weiter zu füttern.  Es gibt verschiedene Hausmittel gegen Durchfall. Da die Katze ein Fleischfresser ist, hilft oft reines Fleisch. Alternativ kann man Hähnchenbrust kochen und mit Reis pürieren.

Forscher fanden heraus das Karotten durchaus Antibiotika ersetzen können

Für Tiere wie für Menschen (auch für Kleinkinder) geeignet.

Rezept für die Morosche Karottensuppe:
500g geschälte Karotten in einem Liter Wasser eine Stunde kochen, durch ein Sieb drücken oder im Mixer pürieren.

Die Gesamtmenge auf einen Liter Wasser auffüllen. Drei Gramm Kochsalz ( ein knapp gestrichener Teelöffel) hinzufügen. Fertig.

Am Anfang kann man diese Karottensuppe seinem Tier über den Tag verteilt pur geben und später auch unters Futter mischen.

Die Gesamtmenge auf einen Liter Wasser auffüllen, drei Gramm Himalayasalz hinzufügen und mit Rinderhackfleisch oder gekochtem Geflügel püriert vermengen. Durchfall entsteht, wenn Bakterien oder Viren sich im Darm ansiedeln und Giftstoffe freisetzen. Durch Antibiotika werden leider auch die gesunden Keime abgetötet. Wenn der Durchfall nach 4 Tagen nicht besser ist, suchen Sie bitte mit der Katze den Tierarzt auf.

Katzenschnupfen: Symptome und Behandlung

Katzenschnupfen wird durch eine Vielzahl von Erregern ausgelöst, die sich nicht nur von Katze auf Katze übertragen, sondern auch über Kleidung oder Dreck angeschleppt werden können. Eine regelmäßige vorsorgliche Impfung gegen Katzenschnupfen ist daher äußert wichtig, auch bei reinen Wohnungskatzen. Katzenhalter sollten die harmlos klingende Erkrankung nicht mit dem Schnupfen beim Menschen gleichsetzen – ein Katzenschnupfen ist deutlich gefährlicher und kann Ihrem Liebling sogar schlimmstenfalls das Leben kosten. Glücklicherweise sind die Heilungschancen bei richtiger Therapie sehr gut.

 

Katzenschnupfen: Symptome erkennen

Nachdem sich die Katze mit Katzenschnupfen infiziert hat, vergehen zwei bis fünf Tage, bis die ersten Symptome auftreten. Zunächst niest die Katze viel, ihre Augen tränen und die Nase läuft. Die Samtpfote wirkt angeschlagen, kann Fieber bekommen, schläft viel und frisst weniger als sonst. Tränenflüssigkeit und Nasenausfluss der Katze werden im Laufe der Katzenkrankheit eitrig bis schleimig und verkrusten, die Augen der Katze verkleben meist. Die Krankheit breitet sich in der Regel auf den oberen Atemwegen aus, die Katze schnieft und bekommt deutlich schlechter Luft. Auch Schluckbeschwerden und Husten gehören zu den typischen Symptomen des Katzenschnupfens. Bei Katzen mit schwachem Immunsystem oder Katzenbabys können Geschwüre der Schleimhaut auftreten.

 

Behandlung von Katzenschnupfen

Wie bei allen Katzenkrankheiten gilt: Je früher sie vom Tierarzt entdeckt wird, desto besser. Um dramatische Folgeschäden wie chronische Augenleiden zu vermeiden, sollten Sie bei Verdacht auf Katzenschnupfen so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen. Dieser behandelt die kranke Katze mit Antibiotika in Tabletten- oder Augentropfenform.

Zuhause braucht das verschnupfte Kätzchen eine liebevolle Pflege, viel Wärme und Ruhe. Von anderen Katzen sollte sie erst einmal getrennt werden, damit sie diese nicht ansteckt. Auch sollten Sie Ihren kranken Liebling auf keinen Fall nach draußen lassen, auch wenn sie sonst ein Freigänger ist. Ein warmes Plätzchen an der Heizung, viele Streicheleinheiten und vorsichtiges Säubern von Nase und Augenbereich sorgen zusammen mit den Medikamenten dafür, dass es ihr bald besser geht.

 

Katze gegebenenfalls mit Pipette füttern

Außerdem sollten Katzenbesitzer darauf achten, dass ihr Schützling genug trinkt. Wenn die Samtpfote nicht fressen mag, sollten Sie den Tierarzt erneut hinzuziehen. Dieser kann Ihnen zeigen, wie Sie das Tier mit einer Pipette füttern, bis es ihm wieder besser geht beziehungsweise bis wieder von alleine Katzenfutter gegessen wird. 

 

Die Impfung bietet jedoch keinen vollständigen Schutz und die Katze ist nicht vor allen Auswirkungen geschützt. Sollte die Krankheit eintreten zeigt sie sich jedoch nur in einer abgeschwächten, milderen Form.

Katzenseuche 

Die Katzenseuche ist eine der gefährlichsten Katzenkrankheiten, die es für Ihr Kätzchen gibt. Da sie tödlich enden kann, sollte sie so schnell wie möglich von einem Tierarzt behandelt werden. 

 

Katzenseuche, auch Feline Panleukopenie genannt, ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die besonders gefährlich für junge Katzen ist. Auch bei älteren Katzen kann sie aber tödlich enden. Gerade Jungtiere erkranken leider häufig, da sie schon vor der Geburt durch ihre Mutter infiziert werden können, wenn diese nicht geimpft ist.

Außerdem können Freigänger, die keinen Impfschutz gegen die Krankheit haben, sich bei anderen Katzen anstecken. Die Infektion erfolgt über die Schleimhäute der Samtpfote. Die ersten Symptome von Katzenseuche zeigen sich normalerweise vier bis sechs Tage nach der Ansteckung.

 

Bei der Panleukopenie zählt jede Minute. Je früher die Krankheit entdeckt wird, umso eher kann der Tierarzt der Katze helfen. Ein infiziertes Tier wirkt zunächst matt, lustlos und apathisch. Nasenausfluss und Bindehautentzündungen können ebenfalls auftreten.

Eine kranke Katze frisst nicht, erbricht häufig und bekommt starken, oft blutigen Durchfall. Da im Krankheitsverlauf die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) stark abnehmen, ist der Abwehrmechanismus des Tieres stark geschwächt. Es tritt hohes Fieber auf, das auf über 40°C steigen kann.

 

Durch den völlig durcheinandergebrachten Flüssigkeitshaushalt ist die kranke Katze in großer Gefahr. 

 

Deshalb ist es unerlässlich, Ihre Katze regelmäßig gegen Katzenseuche impfen zu lassen, um einen hohen Schutz zu bekommen, auch wenn es eine reine Wohnungskatze ist, empfehle ich es als verantwortungsvolle Züchterin. Der Schutz ist wichtig beim Besuch beim Tierarzt, wo sich auch viele andere Katzen aufhalten.

 

Daher sind auch alle Elterntiere und auch Kitten bei der Abgabe gegen Katzenseuche geimpft.

Polyzystische Nierenerkrankung (PKD)

PKD ist eine Erbkrankheit der Nieren, die zum Tod durch Nierenversagen führt. Bei der Krankheit entstehen an den Nieren kleine Zysten, die mit Urin gefüllt sind. Die Zysten können ebenfalls durch einen Ultraschall leicht nachgewiesen werden. Außerdem gibt es einen Gentest, mit der die PKD - Veranlagung festgestellt werden kann.


Unsere Kitten stammen alle von PKD-negativ getesteten oder geschallten Elterntieren ab.

Hypertrophe Cardio - Myopathie (HCM)

HCM ist eine der meist diagnostizierten Herzkrankheiten bei Katzen. Es handelt sich hierbei um eine Erkrankung des Herzmuskels. Die linke Herzkammer der Katze ist zu klein, da der Herzmuskel zu dick ist. Die Herzkammer kann daher nicht genug Blut fassen und es kommt auch zu lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen. Die Krankheit kann genetisch bedingt sein oder der Herzmuskel wurde durch eine andere entzündliche Krankheit geschädigt. HCM wird dominant, nicht geschlechtsgebunden vererbt.

Eine Herzerkrankung kann aber auch erworben werden, z.b. durch Unterversorgung mit Taurin. Taurin ist eine Aminosäure, die nur in tierischen Nahrungsmitteln enthalten ist.

 

Typische Anzeichen sind Appetitlosigkeit, Hecheln der Katze bei kleinster Anstrengung und Schlappheit.
Bei der BKH kann HCM nur durch einen Herzultraschall diagnostiziert werden. Dabei wird die Herzwanddicke gemessen, die Herzbewegung festgestellt und der Blutfluss kontrolliert. Da die genetische Art bis zu einem Alter von 7 Jahren ausbrechen kann, sind HCM-Schallungen in regelmäßigen Abständen anzuraten, in der Zucht sogar unumgänglich. Der HCM-Schall gehört also in das Pflichtprogramm eines jeden Züchters - leider sehen es noch immer nicht alle Züchter so.
 

Feline Leukose-Virus (FeLV)

Die Übertragung erfolgt über die Schleimhäute sowie die Plazenta im Mutterleib der Katze während der Trächtigkeit. Die Virusinfektion verursacht eine Art Leukämie und endet in der Regel mit dem Tod.
Kitten sind am gefährdetsten für eine Infektion, da mit zunehmendem Alter eine Resistenz entwickelt wird. Am meisten Gefahr droht jedoch Freigänger Katzen und Katzen die mit Leukose infizierten Katzen zusammenleben oder Kontakt haben.
Eine Impfung wird dann empfohlen, wenn die Katze einem besonderen Risiko ausgesetzt ist, mit dem Virus infiziert zu werden.

Felines Immundefizienz Virus (FIV)

Dieses Retrovirus löst bei der Katze eine Immunschwäche aus, welche umgangssprachlich deshalb auch als Katzen-AIDS bezeichnet wird. Diese Krankheit ist wie beim Menschen nicht heilbar, bleibt jedoch lange Zeit symptomlos und unentdeckt. Langfristig führt jedoch auch diese Krankheit zum Tod.

Wie auch bei HIV gibt es hier eine hohe Anzahl unterschiedlicher Viren, die für die Krankheit verantwortlich sind. Die Entwicklung eines geeigneten Impfstoffes gestaltet sich daher als schwierig und ein genereller Schutz gegen FIV ist nicht möglich.

Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

Es handelt sich um eine Bauchfellentzündung, welche leider immer tödlich verläuft, da es noch keine Behandlungsmöglichkeiten gibt. Allerdings sind nur ein geringer Prozentsatz der gesamten Katzenpopulation von der FIP Erkrankung betroffen.


Verantwortlich für FIP ist das so genannte Coronavirus, welches nur Katzen betrifft. Dieses wird von etwa 90% aller Katzen in sich getragen und ist in der Regel ein harmloser Virus der Durchfall verursacht. Es ist über den Kot, aber auch durch den Menschen auf andere Katzen übertragbar. Allerdings kann das Coronavirus durch ungünstige Umstände mutieren. Daraus entsteht dann der gefährliche, krankmachende FIP-Virus, welcher letztendlich für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich ist.

Es wird in eine feuchte und trockene Form unterschieden.


Aktuell gibt es leider keinen Beweis, dass eine FIP-Impfung auch tatsächlich einen Schutz für die Katze bietet. Die Impfung gegen FIP ist daher sehr umstritten und wird von mir auch nicht empfohlen.

Die oben stehenden Erklärungen sind aus folgenden Quellen entnommen: www.einfachtierisch.de und www.wikipedia.de

                        Gefahrenquellen  für Ihre Samtpfoten

Gefahren für die Katze lauern oft dort, wo es die Menschen gar nicht vermuten. Die meisten sind sich darüber bewusst, dass Freigänger draußen vielen Risiken ausgesetzt sind. Doch auch im Haushalt gibt es einige Gefahrenquellen für die neugierigen Samtpfoten. Gerade junge und sehr aktive Katzen können sich schnell an ganz alltäglich erscheinenden Dingen verletzen. Mit nur wenig Aufwand lässt sich aber jeder Haushalt katzensicher machen. Wer mit offenen Augen durch die Wohnung geht, kann die größten Gefahren schon vor dem Einzug der Miezen bannen.

Eine der größten Gefahrenquellen: Kippfenster

Eine der größten Gefahren für Katzen stellen Kippfenster dar. Die neugierigen Miezen zwängen ihren Kopf selbst durch den kleinsten Spalt. Der Körper passt dann hinterher. Rutscht die Katze ab und bleibt im Fenster hängen, zieht dies oft ernsthafte Verletzungen nach sich. Tierärzte sprechen vom “Kippfenstersyndrom”. Quetschungen an den Organen und der Wirbelsäule können bis zum Tod des Tieres führen. Kippfenster zu sichern, gehört daher zur Aufgabe jedes Katzenhalters.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Heiße Herdplatten, offene Flammen, Medikamente und Putzmittel – was für kleine Kinder zum Risiko werden kann, stellt oft auch für die Katze eine Gefahr dar. Nicht jedes Risiko kann man unbedingt vorhersehen. Wer sich über mögliche Gefahren informiert, entwickelt aber schnell ein Gespür dafür, wie ein katzensicherer Haushalt aussieht.

Katzen sind von Natur aus neugierig und stecken ihr Näschen gerne überall hinein. Anders als die Redensart besagt, haben Katzen aber leider keine neun Leben. Im Haushalt lauern viele, oft unterschätze Gefahren, die der Katze zum Verhängnis werden können. Wer seinen Miezen ein sicheres Heim bieten möchte, sollte die größten Gefahrenquellen daher schon vor dem Einzug der Samtpfoten entschärfen.

Gefahren durch giftige Pflanzen

Eine weitere Gefahrenquelle für neugierige Miezen sind giftige Zimmerpflanzen und Schnittblumen. Wohnungskatzen wissen leider nicht immer, welches Grünzeug für sie ungefährlich ist. Katzenhalter sollten sich daher vor Einzug der Stubentiger über giftige und ungiftige Pflanzen informieren. Zu den giftigen Pflanzen gehören zum Beispiel Maiglöckchen, verschiedene Liliengewächse, Efeu, Azaleen und Weihnachtssterne.

Auch ungiftige Pflanzen können ein Gesundheitsrisiko darstellen, wenn sie mit Pestiziden behandelt wurden. Katzenhalter greifen am besten zu Pflanzen aus biologischem Anbau oder ziehen sich ihre Zimmerpflanzen selbst. Den Katzen sollte man zum Knabbern Katzengras anbieten – am besten weiches Weizengras statt scharfkantiges Zyperngras.

Halsbänder: Gefahr durch Strangulieren

Einige Katzenhalter statten ihre Mieze gern mit einem süßen Halsband aus. Das birgt allerdings große Gefahren für die Katze: Bleibt sie mit dem Halsband hängen, kann sie sich selbst strangulieren und ersticken.

Für Wohnungskatzen sind Halsbänder unnötig. Auch Freigänger brauchen eigentlich keines, wenn die Katze bereits mit Mikrochip und Tattoo gekennzeichnet ist. Einige Katzenhalter möchten aber mit dem Halsband zeigen, dass die Katze ein Zuhause hat. Außerdem lässt sich am Halsband ein GPS-Sender befestigen, um die Katze jederzeit zu orten. Wichtig ist es, ein Sicherheitshalsband zu wählen, dessen Verschluss sich bei leichtem Zug sofort öffnet. Auf Halsbänder mit Glöckchen sollten Katzenhalter verzichten, das ständige Geläut schadet dem empfindlichen Gehör der Katze.

Gefahren für die Katze durch ungeeignetes Spielzeug

Katzen spielen gern mit allem, was sie in der Wohnung finden. Nicht alles davon eignet sich aber tatsächlich als Spielzeug. Fadenvorhänge und Fensterdeko bergen die Gefahr, dass die Katze sich verheddert. Spielt die Katze mit Plastiktüten, kann sie dabei ersticken. Zum Risiko kann auch das Wollknäuel werden. Verschluckt die Katze zu viele Wollfäden, verheddern diese sich eventuell im Darm. Der so entstehende Ballen muss operativ entfernt werden. Dinge, welche die Katze einfach verschlucken könnte, etwa Knöpfe oder Nähnadeln, sollten ebenfalls nicht herumliegen.

Gefahren für die Katze durch Medikamente und Reinigungsmittel

Den Unterschied zwischen Aspirin und Leckerlies kennen Katzen nicht. Einige Miezen sind so neugierig, dass sie sogar Reinigungsmittel auflecken. Der Chlorgeruch einiger Reiniger wirkt auf manche Katzen sogar anziehend. Alles, was außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden muss, sollte daher auch katzensicher verstaut werden. Das gilt unter anderem für Medikamente, Putzmittel und Insektenvernichtungsmittel.